Archive für März 2008

Ich habe fertig…

.. ja, im Moment geht das wie am Fliessband. Nun ja, ehrlicherweise muß ich ja dazu sagen, dass einige Projekte der letzten Tage ja schon etwas länger ´in der Reife´ gelegen haben. Nur so konnte ich innerhalb so kurzer Zeit sooo viel fertig stellen. Das macht wirklich Spaß. Vielleicht sollte ich noch mehr UFOs produzieren und dann in einem halben Jahr einfach nur alles fertig machen - so als kleine Motivationskur im Sommerloch…

Als erstes heute: das Sommerjäckchen. Es ist wirklich zuckersüß. Das Garn ist sehr angenehm - auch pur auf der Haut. Als Microfaser natürlich auch pflegeleicht. Und mit dem Lochmuster, das ein wenig an das Pfauenmuster erinnert, sollte es auch an warmen Tagen nicht zu heiß darin werden. Man kann es toll über einem Top tragen.
Trotzdem werde ich es erst einmal mit auf den Markt nehmen. Vielleicht findet sich jemand, dem es genau so gut gefällt wie mir.
Wenn nicht, werde ich es bei nächster Gelegenheit einfach entführen und in meinen eigenen Kleiderschrank einsperren, um es dann so oft das Wetter es hergibt selbst zu tragen.

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Nummer zwei für heute ist mal wieder eine Kleinigkeit für Miss B. Dieses schicke Osteroutfit wird morgen vom Osterhasi an seine neue Besitzerin übergeben werden. Mit leichtem Top und einer rustikalen Baumwollhose ist unsere kleine Miss prima für das kommende Frühlingswetter ausgestattet. Das warme wollige Schultertuch schützt sie vor den zur Zeit leider noch herrschenden kalten Temperaturen. osteroutfit.jpg
Apropos Temperaturen: bei uns ist heute Angrillen angesagt. Min liever Ehemann steht doch wirklich unter dem Vordach und grillt sich sein Abendbrot… bei 1,5° C Außentemperatur und dicken Schneeflocken - nee, wirklich nicht mit Kirschblüten verwechselt - echte Schneeflocken! - zu warm, dass diese liegen bleiben, aber trotzdem eigentlich zu kalt zum grillen…

WIAs

gruen-melierte-micro03.jpg Was habe ich in den letzten Tagen handarbeitstechnisch so gemacht?
Erstens die leichte Sommerjacke ist zusammengenäht und mit der Häkelborte habe ich angefangen. Wie das beim Dranhäkeln aber so ist, muß man ganz schön aufpassen. Da ich bei meinen Strickteilen immer die erste Masche jeder Reihe abhebe, wird die Borte zu eng, wenn ich nun in jede Randmasche nur eine Feste Masche häkle. Also muß man da ein wenig improvisieren.
Aber eins ist klar, so wie das Jäckchen jetzt aussieht, gefällt es mir angezogen wirklich gut.
bb-funny-kissen.jpg Zweitens: Big Ball Funny. Das Neueste aus dem Hause Schoeller und Stahl. Eine superweiche Microfaser mit riesigen Pompons. Super für Schlingenschals und - wie man auf dem Bild nebenan sehen kann - auch für Kissenbezüge. Auch als Besatz oder Borte für Kissenplatten oder schicken Abschluß an Pullies habe ich es schon ausprobiert. Und mit einer 8-9-er Nadel ist es wunderbar schnell fertiggestellt.
Von der BB Funny ist übrigends gestern das zweite Sortiment eingetroffen. Für alle, die vom letzten nicht mehr ihre Farbe abbekommen haben, heißt es nun also: schnell sein, bevor auch dieses Sortiment weg ist.

Ich habe fertig..

softwool-fertig.jpg So, da ist er also. Schön weich, trägt sich gut und vor allem schön warm. Das ist der Vorteil von Wolle - richtiger Wolle. Warm, ohne dass man darin schwitzt. Polytierchen sind nett, schön, pflegeleicht und praktisch. Aber Wolle trägt sich einfach viel angenehmer besonders, wenn sie so weich verarbeitet ist.
Angaben zur Person gibt es später.

WIAs

Der Softwool Pullover ist inzwischen mit einem Kragen versehen. Jaaa wirklich! ich habe doch erst den Kragen angestrickt. Heute abend kommen dann die Ärmel dran, angeheftet sind sie schon.

Ein weiteres Ufo, welches sich im Mom. auf der Spannunterlage befindet, ist ein leichtes Sommerjäckchen mit einer Häkelspitze. Die Anleitung dazu hatte ich vor längerer Zeit in der Sabrina aus dem Mai 2003 gefunden.
Nein - natürlich ist das Strickprojekt selbst nicht ganz so alt. Angefangen hatte ich im Sommer vor der Einschulung unseres Sohnes. (zu der ich das eigentlich tragen wollte) Und das war ca. vor 1 3/4 Jahren. Dann war irgendwie nicht mehr genügend Garn, um das Teilchen wie in der Anleitung beschrieben fertig zu stricken, also lag es im Schrank.
Naja, vielleicht hat sich ja der letzte kleine Rest irgendwie vermehrt in den letzten Monaten. Auf jeden Fall habe ich noch 3 passende Knäuelchen gefunden *yippiie* Das Muster ist leicht umzusetzen und so sind nun auch beide Ärmel fertig und alle Einzelteile schlummern bis morgen unter feuchtwarmen Tüchern.

gruen-melierte-micro01.jpg gruen-melierte-micro02.jpg
Wenn ich mir die Bilder so recht betrachte, sieht das ganze ein wenig nach Tarnjacke aus … hmmm … schaun wir mal, morgen, wenns zusammen genäht wird, wie es am Mann an der Frau aussieht. Und dann kommt ja auch noch die Häkelborte dran.

Softwool

phaa… von wegen erst mal schnell die Ärmel stricken und dann Zeit lassen mit dem Kragen. Irgendwie muß ich bei der Anleitung einen Rechenfehler gemacht haben. Nicht nur dass der Ärmel viel zu eng war, selbst für meine kurzen Arme hat er in der Länge nicht gereicht. Also bitteschön: Herr Ribbel mußte mal wieder ans Werk. Nun habe ich die Arme von oben angefangen und zuerst die Kugel gestrickt. Das hat den Vorteil, dass man das ganze auch mal anheften und Probetragen kann, bevor es wieder nicht passt. Und nun kann man ganz in Ruhe die Länge arbeiten, die man wirklich braucht.
Zum Glück ist dieser Pullover nur ein UFO von mir und keine Bestellung. Aus der Hand würde ich den so nicht geben. Beim nächsten mal muß ich die Armausschnitte etwas flacher halten und den Ausschnitt definitiv ein wenig höher ansetzen. Naja als Schlabberpullover für zuhause ist er genau richtig. Und ich will ihn einfach nur endlich fertig kriegen, sonst hätte ich vielleicht doch noch mal geribbelt. Aber dafür fehlt mir auch die Zeit, es gibt noch so viel zu tun.
softwool03.jpg

Die folgende Geschichte habe ich hiergefunden.

Nimm Dir einige Minuten Zeit und
lies diese traurige Kurz-Geschichte!!!*

Und nehme sie mit auf deine Homepage

Ich weiss nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin.

Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns.

Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn.

Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern.
Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben.

Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig.

Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht.

Arme Mama, es ging ihr so schlecht.

Die Menschen sagten, dass sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven gingen.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.

Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst.

Niemand kam, um uns zu trösten.

All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem „Petshop“, einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt.

Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen.

Wir hören auch das Wimmern von andern Welpen.

Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.

Manchmal kommen Menschen uns anschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.

Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig.

Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch um uns zu begutachten.

Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh.

Oft hören wir sagen
„oh, sind die süß, ich will eines“, aber dann gehen die Leute wieder fort.

Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben.

Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist.

Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme.

Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft !

Jetzt wird alles gut !

Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben.

Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen.

Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen.

Ich heiße jetzt Lea.

Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar.

Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe.

Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt.

Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte.

Ich bekam einige Spritzen.

Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich mich.

Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus.

Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von zwei Herzen.
Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien.

Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich sechs Monate alt.

Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh.

Die Schmerzen gehen nie weg.

Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will.

Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht.

Vater und Mutter sprechen über mich.

Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.

In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es „genetisch“ und „nichts machen“.

Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen.
Es geht nicht.

Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je.
Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen.

Sie tragen mich ins Auto.
Alle weinen.
Sie sind so seltsam, was ist los ?
War ich böse?
Sind sie am Ende böse auf mich ?

Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich.
Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten !

Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken aber wenigstens erreiche ich seine Hand.

Der Tisch beim Tierarzt ist kalt.

Ich habe Angst.

Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben.
Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken.

Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen.
Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich…

Gottseidank, der Schmerz geht zurück.

Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit.

Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese.
Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück.
So sage ich meiner Menschenfamilie Aufwiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise:
mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.

Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen.
Statt dessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht.

Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware. Lea

©1999 J. Ellis - bewilligte Übersetzung von E. Wittwer

Das sind die wenigen Momente, in denen ich wirklich Rotz und Wasser heule: wenn ich so etwas lese oder höre. Wir mußten uns selbst vor einigen Jahren von unserem erst 4 Jahre alten roten Cocker verabschieden.
Leider nehmen sich die Leute, die für diese Schicksale verantwortlich sind, das überhaupt nicht zu Herzen. Wenn jeder dieser Menschen nur ein klein wenig Herz zeigen würde und verantwortungsvoller mit diesem Thema und vor allem mit den betroffenen Lebewesen umgehen würde, gäbe es längst nicht so viele traurige kleine und große gequälte Seelen.

Wickelweste fertig

wickeljacke05.jpg Meine Wickelweste hat es auch geschafft. Die ersten Kommentare: Die sieht ja toll aus. So eine möchte ich auch haben…
Nachdem ich bei meinen ersten Anproben nicht ganz so begeistert war (das locker gestrickte Mohair sitzt nicht ganz so gut, wie ich es von diesem Rippenmuster erwartet hatte, vielleicht hab ich es beim Spannen aber auch übertrieben. Mal sehen, wie sie sich nach der ersten Wäsche macht.) bin ich am überlegen, doch probehalber noch mal eine aus ner Baumwollmischung an der Maschine zu stricken. Bestellungen haben natürlich Vorrang, also wird das noch ein paar Tage dauern.

Zeitrechnung

Du bist 34 Jahre, 346 Tage, 11 Stunden, 49 Minuten und 36 Sekunden alt.
Das sind 12.764 Tage, 11 Stunden, 49 Minuten und 36 Sekunden.
Das sind 306.347 Stunden, 49 Minuten und 36 Sekunden.
Das sind 18.380.869 Minuten und 36 Sekunden.
Das sind 1.102.852.176 Sekunden.

In 18 Tagen wirst du 35 Jahre alt.

Du bist also 12.764 Tage alt. Klicke hier um zu sehen, wie viele Tage das sind.

Und wer sein Alter auch so genau berechnen möchte, schaut hier rein.
Gefunden habe ich das übrigends in diesem Blog.

Nachtrag

Eigentlich hatte ich mich gestern schon beizeiten an den Rechner gesetzt, um meine BlogPost zu erledigen. Uneigentlich kam mal wieder eins zum andern. Und so habe ich mal wieder gar keinen Eintrag geschafft. Dafür gibt es heute für gestern ein paar schöne Regenbogenbilder. Als wir nämlich vom Einkaufen wieder zurück kamen, empfing uns hinterm Haus ein riesiger leuchtender Regenbogen.
Natürlich ist es immer schwierig, solch ein Naturschauspiel mit meinem alten Knipser entsprechend festzuhalten, aber ich hoffe, ihr habt trotzdem ein wenig Freude mit diesen Bildern.

regenbogen10-03-08-ii.jpg regenbogen10-03-08-i.jpg regenbogen10-03-08-iii.jpg

Pullover

Seit langer Zeit habe ich es endlich mal wieder geschafft, einen Pullover anzufangen. Naja, das ist nun auch schon wieder ein ´paar Tage´ her, aber es ging eigentlich ganz gut voran. Bis … wie immer irgend etwas dazwischen kam.
Nun ist mein Wille aber durch UFO-Motivation wieder gewachsen. Und nun soll das gleiche Schicksal auch meinen schönen warmen Wollpullover ereilen.
Irgendwie habe ich mich beim letzten Mal am Kragen aufgehangen. Das sollte ein Zopf werden, der an den Ausschnitt genäht wird und dem ganzen ein wenig Pfiff geben sollte. Aber ganz ehrlich, bei so einem tiefen Ausschnitt sieht das angezogen einfach nur blöd aus. Also werde habe ich den Kragen Herrn Ribbel übergeben und werde mich nun tapfer an den Ärmeln zu schaffen machen.
Erst wenn der Pullover dann so weit vollständig ist, überlege ich mir eine schöne Ausschnitt-Lösung.
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